Sicherheitsleitfaden

EINLEITUNG

Wir erinnern Sie daran, dass wir bei Niumba lediglich eine Online-Werbefläche zur Verfügung stellen, die den Kontakt zwischen Inserenten von Ferienwohnungen und zukünftigen Mietern, die ihren Urlaub in einer der angebotenen Unterkünfte verbringen möchten, ermöglicht. Dieser Service ist mit den Inseraten in einer Zeitung, in der Ferienunterkünfte angeboten werden, vergleichbar.

Niumba setzt Sie in Kenntnis, dass der vollständige Mietprozess alleinige Verantwortung des inserierenden Vermieters und des Besuchers unserer Webseite ist. Die nachstehenden Ratschläge verstehen sich als Hilfe und sollen dazu beitragen, das Risiko eines Betruges zu vermindern. Dies bedeutet auf gar keinen Fall, dass NIUMBA im Falle eines Missbrauchs irgendeine Form von Verantwortung anerkennt. Der Benutzer der NIUMBA Webseite, kann unsere Ratschläge ignorieren und statt dessen andere befolgen oder eigene, geeignete Massnahmen treffen, um einen Betrug zu vermeiden.

Auf unserer Webseite werden von verschiedenen Inserenten Tausende von Inseraten mit Ferienwohnungen veröffentlicht, was eine große Versuchung für Betrüger darstellt, falsche Anzeigen mit dem Ziel des unredlichen Gewinnes zu schalten.

Aus diesem Grund möchten wir bei Niumba unseren Nutzern mit ein paar Empfehlungen helfen, die auf unserer Webseite veröffentlichten Anzeigen möglichst realistisch zu beurteilen und soweit wie möglich zu erkennen, bei welchen es sich um Betrug handeln könnte. Ebenso möchten wir einige nützliche Tipps geben, wie man Betrug vermeiden kann. Sollten Sie bedauerlicherweise Opfer eines Betruges geworden sein, finden Sie hier Hinweise zu den Schritten, die Sie unternehmen sollten, um bei den entsprechenden Behörden Anzeige zu erstatten.

Niumba verbessert kontinuierlich seine Verfahren, um die Qualität und die Sicherheit der Anzeigen auf der Webseite zu optimieren. In diesem Sinne stellt Niumba seinen Nutzern diese Ratschläge zur Verfügung, damit diese die veröffentlichten Anzeigen mit mehr Sicherheit beurteilt können.

A.- NÜTZLICHE RATSCHLÄGE ZUR VERMEIDUNG MÖGLICHER BETRÜGE
  1. 1- Ratschläge betreffend der Anzeige und des Inserenten
    • Überprüfen Sie, ob die Anzeige den Vertrauenssiegel hat und welche Bewertung sie erhalten hat. Denken Sie daran, dass das Alter der Anzeige sowie die Verifizierung der Adresse der Unterkunft darauf Einfluss haben. Die Details dazu können, Sie sehen, wenn Sie auf den Icon klicken. Die Anzeigen, die diesen nicht haben, sind noch weder seit der minimal geforderten Zeit online noch konnte bis jetzt die Adresse ihrer Unterkunft verifiziert werden.
    • Misstrauen Sie Anzeigen, deren Mietpreis unverhältnismäßig niedrig ist. Die Taktik besteht darin, durch das Inserieren sehr billiger Unterkünfte das Interesse der Benutzer zu wecken.
    • Überprüfen Sie das Datum der Anzeige und des Benutzers, die im Vermieterformular von Niumba vermerkt sind. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Inserent, der über ein Jahr bei Niumba registriert ist, ein Betrüger ist, denn bei jedem begründeten Verdacht deaktivieren wir die Anzeige sofort.
    • Überprüfen Sie, wieviele Personen die Unterkunft vor Ihnen gemietet haben. Je höher die Anzahl der Vermietungen, desto sicherer können Sie sein. Lesen Sie die Meinungen früherer Mieter und fragen Sie den Vermieter nach Referenzen von ehemaligen Mietern. Sie können auch indirekte Referenzen verlangen (Verwaltung der Eigentümergemeinschaft, Hausmeister oder Pförtner des Gebäudes, Wartungs- oder Reinigungsdienst der Wohnung); dort können Sie nützliche Informationen erhalten, die Ihnen helfen, die Glaubwürdigkeit der Anzeige zu beurteilen.
    • Gelegentlich ist der Inserent nicht Besitzer der Wohnung, sondern verwaltet sie nur. Wenn es sich dabei um eine Agentur handelt, bitten Sie um die vollständigen Daten (Adresse, Festnetznummer, Internetadresse, etc.). Falls es keine Agentur sondern eine Privatperson ist, die die Wohnung vermittelt, sollten Sie sehr vorsichtig sein.
    • Misstrauen Sie Inserenten, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht auf dem Festnetz zu erreichen sind und Ihnen nur eine E-Mail-Adresse und/oder Hanynummer als Kontakt angeben. Gewöhnlich brechen Betrüger den Kontakt ab, wenn zusätzliche Daten verlangt werden (mehr Fotos der Wohnung, genaue Adresse, Vertrag vor der Bezahlung oder Anzahlung, etc.).
    • Wenn Sie die persönlichen Daten (Name, Adresse, Telefonnummer etc.) des Vermieters erhalten haben, können Sie sich auch einfach mal im Internet umgucken, da frühere Betrugsopfer Ihre Erlebnisse oft in verschiedensten Foren veröffentlichen und Sie so bei einer möglichen Übereinstimmung zwischen den Daten des Vermieter und einem früheren Betrüger gewarnt sind.
    • Es gibt vertrauenswrdigere Domains und weniger vertrauenswrdige. Jeder kann einen Yahoo, Hotmail, Gmail, etc. Account erffnen, deshalb mssen Sie vorsichtiger sein, wenn Ihnen jemand von einer der genannten Email-Adressen schreibt.
  2. 2- Tipps bezüglich der Bezahlung
    • Vorauszahlungen sollten grundsätzlich vermieden werden. Allerdings verlangen viele Inserenten diese als Garantie für das Mietinteresse in einen bestimmten Zeitraum. Falls dies von Ihnen verlangt wird, versichern Sie sich der legalen Besitzverhältnisse bevor sie die Zahlung ausführen.
    • Misstrauen Sie Inserenten, die schnelle Zahlungen per Western Union, MoneyGram, Bidpay und ähnlichen Diensten verlangen. Diese Dienste sind zwar komplett legal, werden aber leider oft von Betrügern für ihre Zwecke missbraucht, da besonders niedrige Absicherung für den Zahlenden besteht, auch wenn der Geldempfänger sich als Betrüger herausstellt. Bevor Sie eine Zahlung ausführen, versichern Sie sich, dass der Inserent genügend Garantien bietet.
    • Wenn der Inserent die Zahlung per Kreditkarte akzeptiert, können Sie sich aus zwei Gründen sicherer fühlen:
    • Banken verfügen über verschiedene Sicherheitsmassnahmen und überprüfen, wer Zahlungen per Kreditkarte empfangen kann.
    • Zahlungen per Kreditkarte bieten Ihnen gewisse Vorteile, die andere Zahlungsformen nicht bieten.
    • Geben Sie keine persönlichen oder finanziellen Details preis (Kontonummer, Ausweisnummer, Sozialversicherungsnummer, PayPal-Daten, etc.), da diese von möglichen Betrügern ausgenutzt werden könnten.
    • Geben Sie keine persnlichen oder finanziellen Informationen bekannt (Kontonummer, Personalausweisenummer, Sozialversicherungsnummer, Paypal-Daten, etc.).
B.- TIPPS ZUM VERTRAGSABSCHLUSS
  • Wenn Sie Telefonkontakt haben, Festnetz oder Handy, achten Sie darauf, alle empfangenen oder gesendeten Nachrichten zu speichern, ebenso die Telefonnummern.
  • Bitten Sie den Inserenten, eine kurze Verbindlichkeitserklärung zu verfassen. Dazu genügt eine Seite mit seinem Namen, Ausweisnummer, Adresse und seiner Erklärung, Ihnen die Unterkunft an der gegebenen Adresse für genannte Dauer zu vermieten (mit konkreten Daten, Monat, Jahr, Anreise- und Abreisezeit, sowie dem vereinbartem Preis, der Vermieter-Unterschrift und dem Datum). Wenn Sie ihm dieses Dokument mit einem kurzen Vermerk "Ich bin bereit die Unterkunft zu diesem Preis innerhalb des genannten Zeitraums zu mieten", unterschrieben und datiert zurücksenden, genügt das bereits um eine beidseitige Bindung herzustellen.
  • Versichern Sie sich, dass im Vertrag das Datum des Aufenthalts, der Preis, eine mgliche Kaution, Steuern, etc. genannt sind. Ohne unterschriebenen Vertrag gehen Sie das Risiko ein, dass Sie bei einer spteren Reklamation kein Geld zurckerhalten oder in Schwierigkeiten geraten.
  • Verdacht auf Emails, die nach Daten oder Passwrtern fragen.
C.- WAS TUN, WENN SIE BETROGEN WORDEN SIND
  • Denken Sie daran, vorsichtshalber alle Daten und Dokumente (E-Mails, Anzeigen, etc.), die Sie vom Inserenten erhalten haben, aufzubewahren!
  • Erstatten Sie Anzeige in einem Kommissariat der Policía Nacional (Spanische Nationalpolizei) oder einem Quartier der Guardia Civil (Spanische Landespolizei) in Ihrer Nähe, indem Sie berichten, was sich zugetragen hat und alle Korrespondenz und Dokumentation, über die Sie zum mutmaßlichen Betrüger verfügen, vorlegen.
  • Kontaktieren Sie Niumba, damit wir die falsche Anzeige entfernen und die Daten des betrügerischen Benutzers blockieren können, um weitere Publikationen seinerseits zu vermeiden.